Monatsstatistik

Im April merkt man deutlich, dass dazwischen einige freie Tage lagen, an denen ich zum Lesen kam. Selbst bei meinem Trip nach London habe ich meinen Kindle ausreichend genutzt und anderthaln Bücher gelesen, während wir von Stansted nach London mit dem Bus fuhren oder in der Tube / im Bus saßen. Im Mai hoffe ich, dass ich wieder so erfolgreich sein werde, da es da ja auch wieder so eiiiiinige Feiertage gibt. Da ich aber insgesamt wieder viel unterwegs bin, weiß ich nicht, ob der Mai ein Wonnemonat wird, aber da lasse ich mich einfach mal überraschen. :)

Gelesen habe ich im April 2.035 Seiten, insgesamt waren haben 13 Bücher und eBooks dran glauben müssen, jedoch sind auch 11 neue Bücher / ebooks bei mir eingezogen. Insgesamt habe ich mich vor allem am Ende des Monats mit Kurzgeschichten befasst, da ich feststellen musste, dass mein Kindle voll damit ist. Bei zwei Lesungen war ich auch, wobei ich mir dort jeweils noch ein Buch gekauft habe, um es signieren zu lassen.

Gelistet wären das nun:

Statistik_Neuzugänge_April201311 neue Bücher / eBooks:

01. Junimond
02. Die for her
03. Auracle
04. This is what happy looks like
05. Aufbruch – Partials #1
06. Die Spiderwicks – Schuber (Band 1-5)
07. Jagdzeit
08. Unearthly – Dunkle Flammen
09. Träume süß im Hexenwald
10. New York Lovestory
11. The Elite (Selection #2)

 

Statistik_Gelesen_April201313 gelesene Bücher / eBooks:

01. Das Tald 2.3: Die Jagd
02. Night School #1
03. Die for her
04. City of Ashes (Chroniken der Unterwelt #2)
05. Das gläserne Wort (Merle #3)
06. Auracle
07. Rotkäppchen (Night Märchen #1)
08. Schneewittchen (Night Märchen #2)
09. Auf den ersten Blick (Twilight #1 – Edwars Sicht)
10. Drachenreigen
11. Die Münze im Becher
12. Saphirtränen – Sagenhaftes Firyon
13. Kleine Morde für Zwischendurch #1

Katrin Lankers

“Träume süß im Hexenwald” ist vielleicht dem ein oderen anderen mittlerweile ein Begriff, doch noch mehr von euch werden vielleicht “Elfenblick” aus dem arsEdition Verlag kennen. Beide Bücher haben eine Gemeinsamkeit, denn sie wurden beide von Katrin Lankers geschrieben, die mittlerweile mit ihrer Familie in Bornheim lebt.
Ehrlich gesagt habe ich bislang noch nichts von Katrin Lankers gelesen, aber da mir “Aschenputtels letzter Tanz” aus der Märchen-Thriller Reihe schon so gut gefiel, wollte ich in dieser Reihe unbedingt noch weitere Bücher lesen. Und da Katrin “Träume süß im Hexenwald” im Bonner Metropol vorgestellt hat, habe ich mich natürlich in die Stadt begeben, um der Lesung beizuwohnen und die Chance zu nutzen mir dieses Buch auch direkt zu kaufen.

Ungewohnt war für mich, dass die Lesung nicht im wunderschönen Kuppelsaal, sondern in der Kinder- und Jugendbuchabteilung im Bonner Metropol stattfand. Da Katrin leider kein Mikrofon zur Verfügung gestellt bekam, hatte sie einige Schwierigkeiten gegen die laute Rolltreppe, die Lüftung und die herumlaufenden Kinder anzukommen. Dies schaffte sie jedoch mit Bravur!

Man merkt Katrin Lankers an, dass sie oft ihre Bücher vor Schulklassen präsentiert. Sie hat ein unheimliches Talent dafür entwickelt ihren Roman so weit vorzustellen, dass man die Textstellen versteht, die sie vorliest. Außerdem hat sich ein gespür für häufig gestellte Fragen entwickelt und plauderte dazwischen gerne über die Entstehung ihres Buches und wie die Figuren zum Leben erwachten.
Unglaublich interessant fand ich, dass Greta, die Protagonistin ein Matheass ist. Katrin gab zu selbst wenig Sinn für Mathe entwickelt zu haben, aber sie hatte das Glück, dass sie jemanden aus Bonn gefunden hat, der sogar Preise für’s Kopfrechnen bekommen hat. Eine Unterhaltung mit diesem Mann hat nicht nur ihre Kinnlade Richtung Tisch bewegt, sondern auch Greta den letzten Schliff gegeben.

Im Durchschnitt schreibt Katrin etwa drei Monate an einem Roman wie “Träume süß im Hexenwald”. An “Elfenblick” schrieb sie etwa doppelt so lange.

Die Teile die Katrin las waren gut gewählt und sehr spannend. Es hat wirklich Spaß gemacht ihr zuzuhören und dazwischen ihren Anmerkungen zu lauschen. Ich wollte nach der Lesung am Liebsten gleich in das Buch krabbeln und es erleben, doch leider lese ich gerade schon einiges parallel, sodass ich noch ein paar Tage warten muss.

Eine sehr gelungene Lesung, eine sehr sympathische Autorin, die sich im Nachgang noch viel Zeit nahm, um zu signieren und mit den Lesern ins Gespräch zu kommen. Ich freue mich schon sehr darauf sie im Herbst wieder im Metropol zu sehen und vor allem freue ich mich schon auf einen spannenden Roman, der nun auf meinem Stapel der ungelesenen Bücher schlummert.

Im Juli werden übrigens zwei neue Romane von Katrin Lankers erscheinen: ein weiterer Titel in der Rebella Reihe im Thienamann Verlag / Planet Girl mit dem Titel “Love Train” und ein Zukunftsroman bei Bloomoon, dem neuen arsEdition Imprint, der den Titel “Frozen Time” tragen wird. Ich glaube auf beide Romane können wir schon sehr gespannt sein!

Heute mal ein wenig Werbung für eine wie ich finde sehr interessante Aktion des Carlsen Verlags:

Eure Poetry Slam Beiträge müsst ihr bis zum 5. Mai eingesendet haben.

Weitere Informationen findet ihr unter http://www.bittersweet.de/slam/ ! Allen Teilnehmern wünsche ich viel Spaß und viel Erfolg!

Als ich das erste Mal in die Vorschau des neuen arsEdition Imprints “Bloomoon” schaute, fiel mir Aurcle sofort ins Auge. Das Cover läd zum Träumen ein und ist wunderschön und auch die Geschichet dahinter klang sehr interessant. Also war es für mich klar, dass ich an diesem Buch nicht einfach so vorbeigehen kann.

blatt Gina Rosati

Erst arbeitete Gina Rosati als Sekretärin, danach als Kuchendekorateurin und Bibliothekarin, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Auracle ist ihr erster Roman.

Die Gestaltung des Romans ist traumhaft! Als ich die Folie abgemacht hatte und das Buch in den Händen hielt fühlte es sich durch die Gummierung des Schutzumschlags schon sehr griffisch an. Das Bild an sich ist vom Original entnommen und etwas anders eingefärbt worden. Ich finde jedoch, dass das türkis um einiges besser wirkt als das triste blau. Durch dieses schöne grün-blau wirkt das Cover mystisch und der Wasserfall passt perfekt zur Handlung des Romans. Aber auch das eigentliche Hardcover kann sich sehen lassen, während die Gestaltung im Inneren nicht ganz so ausgefallen ist. Jedoch wurde eine sehr angenehme Schriftgröße gewählt.

blatt  Worum geht’s?

Anna Rogan hat eine Gabe: sie kann sich aus ihrem Körper projizieren und eine Astralreise machen. Dadurch schafft sie es auf der ganzen Welt sich die Dinge anzuschauen, die man sonst nicht zu sehen bekommt. Während sie die Vorteile des Reisen zu ihrem Gunsten nutzt, fürchtet ihr bester Freund Rei das Schlimmste – bis es eines Tages eintritt, als Anna Seth zum Wasserfall folgt…

Der Klappentext von Auracle verrät nicht gerade viel über das Buch. Als ich den Untertitel “Ein Mädchen, zwei Seelen, eine Liebe” gelesen habe, dachte ich nur “Oh Gott, bitte lass es kein billiger Abklatsch von Stephenie Meyers Seelen sein!”.
Doch hier wurde ich definitiv nicht enttäuscht: ich habe mir unter dem Konzept irgendwie etwas anderes vorgestelt und war daher beim Lesen sehr überrascht.

Gina Rosati hat eine sehr einfache Art und Weise die Dinge zu schildern und zu beschreiben, was das Buch zu einem Jugendbuch macht, das man getrost der Zielgruppe in die Hände geben kann. Zeitgleich schafft die Autorin es liebevolle Charaktere zu schaffen, die den Leser durch den Roman begleiten.

Anna ist ein sehr chaotischer und doch liebenswerter Charakter. Ihre Gabe ist etwas, das ich persönlich nicht haben wollen würde, da mir die Risiken zu heikel sind. Doch Anna ist unbesonnen und denkt gar nicht daran, was passieren könnte. Daher lacht sie immer nur darüber, wenn Rei, ihr bester Freund, Angst hat, dass sie im Universum in ein schwarzes Loch gezogen wird.
Rei wohnt direkt neben Anna und sie sind Freund seitdem sie drei Tage alt sind. Er meditiert jeden Morgen und straglt dadurch besonders viel Ruhe und Gelassenheit aus. Er war schon immer der Ruhepol für Anna und hat die Dreierkonstallation mit Seth verbunden. Seth ist eher der auffällige Typ, der ständig in der Schule auffällt und einfach unausstehlich ist – natürlich auf eine Liebenswerte Art und Weise.

Insgesamt erzählt Gina Rosati eine sehr interessante Geschichte von einer nicht gerade amüsanten Situation, die vor allem von der Öffentlichkeit total falsch eingeschätzt wird. Ich war so gefangen, dass ich das meiste des Buches innerhalb eines Tages las, da ich wissen wollte, ob es noch ein Happy End geben wird und kann. Die Autorin im Verlauf der Geshcichte viel Phantasie bewiesen, mit der sie die Geschichte in ihre Bahnen brachte.

Für mich war Auracle glücklicherweise wieder ein kleines Lesehighlight, das mich gut unterhalten konnte, mich in seiner Geschichte gefangen nahm und bei dem ich vor allem traurig war, als ich es zur Seite legen musste.
Empfehlen kann ich das Buch jedem, der sich auf solch Übernatürliches wie Astralreisen einlassen kann. Dabei ist es egal, ob der Leser 12 oder wie in meinem Falle 25 ist – gepackt hat die Geschichte mich nämlich nach den ersten 80 Seiten auf alle Fälle. Und erst als ich das Buch zuklappen konnte war meine Neugierde auf die Geschichte und die Charaktere befriedigt.

Titel: Auracle
Reihe: -
Originaltitel: Auracle
Autor/in: Gina Rosati
Verlag: Bloomoon
Anzahl Seiten: 369
Format: Hardcover

Preis: 16,99 €
ISBN-10: 3760789072
ISBN- 13: 978-3760789071

Vielen Dank an Bloggdeinbuch.de und den bloomoon Verlag zur Verfügungstellung des Leseexemplars!

Dan Wells

Dan Wells war für mich bislang eher ein Autor, an dem ich vorbeigegangen bin. Wieso auch immer, denn eigentlich klingt seine “Serienmörder” Trilogie schon recht spannend und viele in meiner Twittertimeline vergöttern Dan Wells. Als mich dann der Newsletter erreichte, dass Dan Wells in der Buchhandlung Ludwig am Kölner Hauptbahnhof liest, dachte ich mir, dass ich mir doch einfach mal anhören könnte, ob das  nicht auch etwas für mich wäre.
Gesagt getan und so fuhr ich am 23. April 2013 alleine nach Köln in die Buchhandlung Ludwig. Meine Verabredung hatte mir leider abgesagt, doch ich wollte den Abend mit Dan Wells erleben. Als ich ankam lief ich auch gleich in mehrere Blogger, die ich auch schon kenne und ich freue mich stets diese lieben Menschen wiederzutreffen! :)

Die Lesung war gut besucht, zumindest waren die meisten Stühle besetzt. Nachdem uns bereits im Vorfeld Tee gereicht wurde (Danke übrigens für diese tolle Aufmerksamkeit!) begann die Lesung um pünktlich um 19 Uhr. Sarah Wilker, die auch die Facebookseite der Buchhandlung betreut, übernahm die Moderation und stellte sowohl den in Stuttgart (!) lebenden Autor Dan Wells, sowie die deutsche Stimme des Abends, Daniel Wiemer vor, der bekannt durch Ladykrache und einige Episoden von SOKO ist.

Nach einer kleinen Einführung in den Roman durch Frau Wilker begann Dan Wells von seinem iPhone (ist das eigentlich die neue Mode, dass man mit dem Smartphone die Texte seines Romans vorliest?!) den ersten Teil des Romans zu lesen. Dies ging flüssig in den deutschen Part über, den Herr Wiemer übernahm. Beide schafften es die Leser in ihren Bann zu ziehen und die Geschichte mit emotion zu erzählen.

Auch die Fragerunden vor und nach den deutschen Lesungen waren sehr amüsant und interessant. Dan Wells schafft es sehr sympathisch die Fragen ausschweifend zu erläutern, sodass man das Gefühl hatte, dass auch keine Frage offen blieb. Vielleicht wurden deshalb so wenige Fragen aus dem Publikum gestellt.
Sehr amüsant fand ich seinen “Zombie Survival Plan”, aber auch die Frage, ob es eine Grundlage für Kira, die Protagonistin von Partials, gab, fand ich sehr interessant. Denn diese gab es indirekt tatsächlich: Dan Wells ist großer Fan von Harry Potter. Was ihm aber schon immer gegen den Strich ging ist, dass Hermine eigentlich alle Probleme löst und Harry dafür das Lob einheimst. Dies wollte er in seinem Roman nicht und hat daher Kira erschaffen.

Band zwei der Partials Reihe wird übrigens vorraussichtlich im März nächsten Jahres erscheinen. Bereits sechs Monate später wird das Imprint ivi dann auch den dritten Roman in Deutschland veröffentlichen. Der dritte ROman erscheint im März nächsten Jahres im englischsprachigen Raum.

Im Anschluss an die Lesung hat Dan Wells noch die Bücher signiert und sich tatsächlich mit jedem kurz unterhalten. Ein sympathischer Autor und eine sehr gelungene Lesung! Vielen Dank an die Buchhandlung Ludwig in Köln für die Organisation, an Frau Wilke für die tolle Moderation und an Dan Wells und Daniel Wiemer für die gelungene Lesung. Nun bin ich gleich noch viel gespannter auf Partials und werde es sicher bald lesen! Vielen Dank!!

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