Was tun, wenn der Raclettegrill streikt? Genau das tat nämlich meiner, in dem er unverhofft die Sicherung meiner Wohnung raushaute und seitdem auch den Dienst verweigert.

Nun ist es jedoch so, dass man die Zutaten ja alle schon zuhause hat… in meinem Fall waren es die Überreste des großen Raclettegrillens mit Freunden. Das Fleisch habe ich einfach eingefroren, das sind super Stücke, um sie in den Salat etc. zu tun. Doch der Käse…? Den wollte ich nicht einfrieren.

Also habe ich ein wenig in den Weiten des Internets gesucht und bin mal wieder bei Chefkoch fündig geworden – auf diese Community ist wirklich Verlass!

Raclette_Pfanne

Für meine Raclette-Pfanne habe ich dann auch einfach Resteverwertung betrieben. Daher fand folgendes in der (ofenfesten) Pfanne Platz:

  • 2 Zwiebeln, in dicke Stücke geschnitten
  • 1 Glas Pilze, abgetropft
  • 1 Handvoll Cabanossi
  • 3 Scheiben Kasslerbraten-Aufschnitt
  • 1 kleine Dose Mais
  • 1 Paprika
  • ca. 10 Coktailtomaten, geviertelt

Alles zusammen anbraten, würzen. Ich selbest habe mit Salz, Pfeffer und den Tiefkühlkräutern „7 Kräuter“ von Aldi nachgeholfen. Dann habe ich schon einen Teil des Käses (Rand abschneiden nicht vergessen!), so ca. 4 Scheiben in der Pfanne geschmolzen und untergemischt, das ergab eine Art Soße.

Pellkartoffeln – entweder vom Vortag oder frisch gekocht – in Scheiben schneiden, auf dem Pfanneninhalt verteilen und den restlichen Raclettekäse (ca. 4 – 5 weitere Scheiben) darüberlegen. Das Ganze dann am besten mit der Grillfunktion eures Herdes bei ca. 220 Grad etwa 10-15 Minuten überbacken.

In der Pfanne servieren, dazu Soßen wie beim Raclette reichen und es sich schmecken lassen. Bon Appetit!


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